Immer mehr Menschen suchen nach gesünderen Alternativen zu raffiniertem Zucker. Eine davon ist Kokosnussnektar – ein natürlicher Süßstoff, der aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen wird.
Doch was macht ihn wirklich gesünder als herkömmlichen Industriezucker? Hier findest Du die Antworten – wissenschaftlich belegt und klar verständlich erklärt.
Was ist Kokosnussnektar?
Kokosnussnektar wird aus dem Blütensaft der Kokospalme (Cocos nucifera) gewonnen. Der Saft wird schonend erhitzt, um Wasser zu verdampfen und einen sirupartigen Nektar zu erhalten. Anders als Kokosblütenzucker ist Kokosnussnektar nicht kristallisiert, sondern bleibt flüssig und enthält viele wertvolle Nährstoffe.

Nährstoffprofil – Mehr als nur süß
Kokosnussnektar ist nicht nur ein Süßungsmittel, sondern liefert auch wichtige Mikronährstoffe und bioaktive Verbindungen:
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Mineralstoffe: Kalium, Magnesium, Eisen, Zink
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Antioxidantien: Polyphenole und Flavonoide – schützen die Zellen vor oxidativem Stress
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Aminosäuren: Alle neun essenziellen Aminosäuren – wichtig für Muskeln, Zellen und Immunsystem
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Aminosäuren – Die Bausteine des Lebens
Kokosnussnektar enthält alle neun essenziellen Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann.
Sie sind entscheidend für:
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Muskelaufbau
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Gewebereparatur
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Hormonproduktion
Besonders erwähnenswert sind: Histidin, Arginin, Cystein und Tyrosin.
Glykämischer Index – Sanftere Wirkung auf den Blutzuckerspiegel
Der glykämische Index (GI) misst, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.
Der glykämische Index (GI) von Kokosnussnektar liegt bei etwa 35 – deutlich niedriger als der von Industriezucker (ca. 60–65). Lebensmittel mit einem niedrigen GI helfen, Blutzuckerspitzen zu vermeiden und das Risiko für Typ-2-Diabetes zu reduzieren.
Fruktosegehalt – Weniger Belastung für die Leber
Ein hoher Fruktosekonsum wird mit verschiedenen Gesundheitsproblemen wie Fettleber und Insulinresistenz in Verbindung gebracht.
Kokosnussnektar enthält nur etwa 35–40 % Fruktose – viel weniger als Agavendicksaft (bis zu 85 %). Weniger Fruktose bedeutet weniger Belastung für die Leber und geringeres Risiko für Fettleber und Stoffwechselprobleme.
Fazit – Natürliche Süße mit Mehrwert
✅ Nährstoffreich: Kokosnussnektar liefert Mineralstoffe und Antioxidantien.
✅ Niedriger GI: Weniger Belastung für den Blutzuckerspiegel.
✅ Geringerer Fruktosegehalt: Weniger Belastung für Leber und Stoffwechsel.
Kokosnussnektar ist daher eine gesündere Alternative zu Industriezucker – wenn auch in Maßen genossen, da er immer noch Zucker enthält.
Unser BIO Kokosnektar aus dem Homegardens auf Sri Lanka
So wie all unsere Produkte, kommt auch unser Kokosnektar aus den Homegardens Sri Lankas. Er ist biologischen Ursprungs und wird per Hand geerntet. Der besondere Nektar verfeinert viele unserer Produkte und ist nicht nur aus gesundheitlicher-, sondern auch aus der Genuss-Perspektive eine überzeugende Zutat für ein einzigartiges Geschmackserlebnis.
Hier findest Du unsere Produkte, die mit dem wertvollen Kokosnektar gesüßt sind:
Chai Sirup (Coming soon 🤫)

Wissenschaftliche Quellen
Hier findest Du die wissenschaftlichen Quellen, auf denen unsere Aussagen in diesem Artikel basieren:
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Kusumawaty et al. (2012)
Coconut sap as a potential source of sugar
Zur Studie › -
Prolifecoco (2017)
The health benefits of using coconut nectar
Zum Artikel › -
Sri Lanka Export Development Board (2020)
Coconut sap-based products
Zum Artikel › -
Chinnamma et al. (2019)
The amino acid profile and vitamin content of coconut Neera
Zur Studie › -
Okoma et al. (2020)
Mineral composition of table sugars from coconut sap
Journal of Chemical, Biological and Physical Sciences -
Murlidhar Meghwal (2021)
An Update on Uses, Benefits and Potential Application of Neera
Journal of Nutrition and Food Processing -
James Brown (2025)
Is coconut tree sap healthy?
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